Von Selbst- und Fremdliebe

Schau mal an dir herunter und vorallem, sieh einmal tief in dich hinein. Was siehst du da? Würdest du sagen das du dich liebst, wahrhaft liebst und als Hauptrolle in deinem Leben bezeichnest?

In unserer Gesellschaft wird Selbstliebe oftmals verwechselt, falsch wahrgenommen und verachtet. Ist man stolz auf sich selbst, und was man erreicht hat ist mal plötzlich selbstverliebt und steht auf einmal über allen Dingen. Beginnt man nach harter Arbeit seinen Charakter wirklich zu lieben und zu schätzen wird man als übertrieben, unecht oder nicht Gesellschaftsfähig beschrieben. Doch genau sie ist es, die entscheidend für den Verlauf einer Beziehung und ebenso deren Ende sein kann, die Selbstliebe.

Ist man nicht in der Lage sich selbst zu lieben, wird man auch niemals in der Lage sein Liebe frei von Erwartungen, störendem Druck und Hintergedanken zu geben. Die Liebe verkrüppelt dann zu einer entstellten, wahrhaft unwirklichen Form. Wayne Dyer sagte dazu einst folgenden berühmten Satz:

“Nur wenige wissen, dass die Fähigkeit, andere zu lieben,
erst durch die Liebe zu sich selbst ermöglicht wird.”

Um einen Partner also aufrichtig und vollends zu lieben ist es auch nötig, das man sich selbst die gleiche Liebe entgegenbringt. Liebe kennt keine Hintergedanken, keinen Zorn und keine Angst. Tief in dir spürst du immer wie wahr und einzigartig sie für dich ist. Zu jeder Zeit ist dir bewusst was du mit deinem Partner erlebst und wie wichtig deine eigene Rolle dabei ist.

  • Erwarten wir dass unser Partner uns glücklich macht, dann ist die Beziehung bereits unweigerlich zum Scheitern verurteilt. Gibt man dem Partner also die Verantwortung für das eigene Glücksempfinden, und bindet sich somit untrennbar an ihn, so muss es unweigerlich zu Streitereien und Zwistigkeiten kommen.

Es ist also unmöglich einen anderen Menschen glücklich zu machen wenn er sich nicht wenigstens genügend liebt, das auch zuzulassen. Den größten Teil unserer Liebe müssen wir uns aber selbst geben. Erst wenn du im Einklang mit dir selbst, deinem kompletten Wesen, deinen Trieben und Schwächen lebst, dann wirst du auch in der Lage sein andere mit Liebe zu segnen.

Wie sehr liebst du dich – ein Selbsttest zum Nachdenken

  • Kennst du diese Augenblicke in denen du dich mit dir selbst komplett im reinen fühlst? Welche sind das und wie oft erlebst du sie?
  • Wie empfindest du wenn du in genau dieser Situation, in Gedanken zu deinem Partner gehst?
  • Wann ist es für dich am leichtesten deinen Partner komplett zu lieben und zu akzeptieren wie er ist, ohne Ausnahmen oder Zugeständnisse?

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