Dein Selbstbild und seine Auswirkungen Teil 2

Im zweiten Teil dieses Selbstfindungsguides geht es, neben deinem Grundsätzlichen Ziel, deine(n) Ex zurück zu gewinnen, darum das du aktiv wirst. Du hast nun verinnerlicht wie das Selbstbild funktioniert und woher es kommt, nun gilt es auch an ihm zu arbeiten!

 Erste Schritte, erste Erfolge 

Dieses letzte Bespiel, das der Pick Up’ler, führt uns wieder zum Kern der Sache. Denn woher kam die Vorstellung, Erfolg bei Frauen würde ihn glücklich machen? Wie war dieser Erfolg definiert? Von wem? Nicht nur das, generell ein ausgefülltes Leben, viele Freunde, viel Geld und interessante Hobbies, woher kommt der Wunsch danach? Und warum wünscht man es? Warum willst du deine(n) Ex zurück?

Sicher wären viele Menschen rundum glücklich, wenn sie so ein Leben führen würden, wie ich es oben beschrieben habe. Man kann das ja noch beliebig weiter ausschmücken. Aber diese Menschen stellen sich auch nicht solche Fragen. Sie leben einfach ihr Leben, hinterfragen wenig, verstehen noch weniger. Sie sind damit glücklich und das ist vollkommen ok. Aber andere sind es eben nicht, sie gehen tiefer und erkennen, dass all diese äußeren Dinge, die gesamte wahrnehmbare Welt eine gemeinsame Natur haben: Vergänglichkeit.

Jeder Mensch muss irgendwann sterben, genauso wie alles andere organische Material dem steten Verfall unterworfen ist. Alle Dinge oder Objekte können einem genommen werden und führen doch nur zu Besitzdenken und Verlustangst. Wie sagte es Tyler Durden in Fight Club so schön: “Alles was du besitzt, besitzt irgendwann dich.” Alle äußeren Dinge haben deshalb diese gewisse Leere in sich, sie können zwangsweise nur bedingt und zeitweise glücklich machen. Erst warst du mit deinem Ex-Partner zusammen, nun kannst du nichts anderes denken außer das du deine(n) Ex zurück willst. Manch einer lässt sich einfach unvorbereitet darauf ein und sieht sich dann einer noch größeren Leere gegenüber, wenn die Sache oder der Mensch, du willst ihn oder sie, deinen Ex zurück erobern, erst einmal wieder weg ist. Stichwort: OneItIs. (Fachbegriff aus der Verführungskunst, beschreibt die Sucht nach “der Einen”)

Man kann das alles erkennen, im Grunde wissen wie die Welt beschaffen ist und sich trotzdem davor fürchten und es sich selbst nicht eingestehen.

Deshalb lautet der erste Schritt: Akzeptiere nicht nur die Welt, wie sie ist, sondern auch dich selbst.

  • Akzeptiere, dass du unglücklich bist, oder zumindest trotz deines (eigentlich) glücklichen Lebens eine gewisse innere Unzufriedenheit verspürst. Akzeptiere deinen Wunsch nach mehr, nach Tiefe und Erkenntnis und schäme dich deswegen nicht. Natürlich musst du deshalb nicht sofort draußen rumrennen, mit einem Schild um deinen Hals “Ich-bin-unglücklich”.

Du solltest auch wissen, wem du dich was das angeht anvertraust und mit wem du darüber reden willst. Auch wenn du tolle, lustige Freunde hast, die dich mögen und mit denen du viel erlebt hast, sind sie vielleicht die völlig falschen für solch ein Gesprächsthema. Und am Ende bist du der “Außenseiter”, “Spaßverderber”, oder sie verstehen dich schlichtweg nicht und du wirst frustriert. Auch das muss man akzeptieren lernen.

Erobere deine Ex zurück, aber finde zuerst dich selbst!

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